# Mathematik am praktischen Beispiel #

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"So macht Mathe Spass!"


Im Rahmen eines Alternativen Leistungsnachweises (ALN) im Fach Mathematik wurde den Schülern der Klassen 10a und 10b die Aufgabe gestellt, eine Figur oder ein Gebäude aus vier verschiedenen mathematischen Körpern (Zylinder, Kugel, Pyramide, Quader) zu bauen und darüber hinaus von allen Körpern das Volumen und den Oberflächeninhalt zu berechnen. In diesem Zusammenhang entschieden sich die beiden Schülerinnen Joleen Dytman und Johanna Schröder dafür, einen Roboter zu bauen. Dazu haben die beiden den folgenden Erfahrungsbericht verfasst:

Wir dachten uns, wir wollen kein normales Gebäude basteln, sondern wir haben uns als Herausforderungen gesetzt, einen Roboter zu bauen. Für den Kopf haben wir uns aus dem Baumarkt Spanplatten gekauft, zurechtgeschnitten und anschließend würfelförmig zusammengeklebt. Aus einer der sechs Platten haben wir zwei rechteckige Augen ausgeschnitten und unter ihnen einen rechteckigen Mund aufgemalt. Den gesamten Kopf haben wir anschließend silbern bemalt und das Innere zusätzlich mit LEDs beleuchtet, sodass es aussieht, als hätte der Roboter leuchtende Augen. Für die Ohren haben wir uns als Form für Dreiecksprismen entschieden und diese schwarz lackiert. Die Antenne des Roboters haben wir aus einem Zylinder mit einer aufgeklebten Kugel gebastelt. Den Zylinder haben wir anschließend ebenfalls silbern bemalt und die Kugel schwarz. Aus einer Konservendose haben wir den Kopf und Boden rausgeschnitten, um sie für den Hals zu verwenden. Auch dieser wurde silbern bemalt. Für den Körper haben wir einen Pappkarton verwendet und ihn mit silberfarbenem Klebeband beklebt. Als Füße haben wir vier schwarz bemalte Styroporkugeln verwendet. Die Arme wurden aus zwei Küchenpapierrollen hergestellt und ebenfalls schwarz bemalt. Zur Gestaltung des Roboters haben wir vorne noch ein aufgemaltes Display angeklebt und darunter einen aufgemalten roten Knopf. Obwohl die Herstellung des Roboters zweitaufwenig war, haben wir und bei jedem einzelnen Schritt viel Mühe gegeben und sind mit dem Ergebnis zufrieden.

Nach dem Basteln mussten wir noch die unterschiedlichen Flächen an unserem Roboter berechnen. Diese Berechnungen sind uns nicht leichtgefallen, da wir schnell den Überblick verloren hatten, was wir schon berechnet haben und was wir noch berechnen müssen. Darüber hinaus mussten wir darauf achten, von welchen Körpern wir die kompletten Flächen zum Berechnen verwenden und von welchen wir beispielsweise nur die Mantelfläche. Am Ende mussten wir alle Werte addieren. Bei den zahlreichen Ergebnissen und Rechnungen war es wichtig, keinen Wert zu vergessen.

 

Geschrieben von Redakteur am Mittwoch, 16. November 2022